Preisverleihungen

Am 19.5.2013 - Jubiläumsfeier 25 Jahre Offener Kunst-Preis

Vor 37 Jahren, 1976 wurde das Forschungs-Institut Bildender Künste (FIBK) als gemeinnützig tätige Gesellschaft bürgerlichen Rechts von Dr.Dr. Karl-Heinz Goldmann und dem Kunsthistoriker Axel-Alexander Ziese in Nürnberg gegründet.
Nach der Jahrtausendwende war die Gesellschaft bürgerlichen Rechts ein Jahrzehnt lang autonomer Fachbereich in der Mitteldeutschen-JEAN-GEBSER-AKADEMIE e.V. (gegr. 1992 in Nürnberg und Bitburg).

Die Wiedervereinigung der deutschen Staaten bewog 1998 die Gesellschafter des FIBK nördlich von Leipzig in der Dübener Heide in Bad Schmiedeberg, nahe der Lutherstadt Wittenberg, Besitz am Schlossareal des Wasserschlosses Reinharz zu erwerben.
In einem Jahrzehnt wurden aus ehemaligen Schlosswirtschaftsgebäuden der KUNSTHOF SCHLOSS REINHARZ (KHSR) geschaffen. Neben den saisonbezogenen Ausstellungen vom Frühjahr bis zum Spätherbst, der Sommerakademie, der Fachbibliothek über bildende Kunst und Künstler sind permanent die Redaktionen des Internet-KUNST- magazins chilli-con-arte, das Künstlerlexikon lex-art.eu mit lex-art-webkat.de und seit April 2013 das INTERNETKUNSTKAUFHAUS die aktiven Partner auf dem Kunsthof. 

In medias res: Erstmalig schrieb das FIBK den Offenen Kunstpreis OKP 1986 anlässlich seines 10-jährigen Bestehens aus. Dieser fand unter internationaler Künstlerbeteiligung in Nürnberg statt. Der 2. OKP wurde 1988 veranstaltet. Danach organisierte das FIBK den 5. Grand Prix d' Art, dessen Träger die EUKKO - Europa Künstler Kollegium aus der Schweiz ist. Der 3. OKP wurde zusammen mit der "Goldenen Palette" 1992 in Bitburg durchgeführt, nachdem die Einheit der beiden deutschen Staaten fest gefügte Formen angenommen hatte. Veranstalter des 5. OKP war 1995 die Offenbacher Galerie Schuster, damals eine Dependance der Jean-Gebser-Akademie in der Historischen Ausstellungshalle der Kuranlage von Bad Nauheim.

Ab dem 6. Offenen Kunstpreis betrat das FIBK einen zukunftsweisenden Weg, erstmals wurde der Preis virtuell vom 1. Januar bis 10. April 1998 als Internet - Kunstwettbewerb im weltweiten Internet ausgetragen. Damit gebührt dem Institut eine Vorreiterrolle in der Geschichte des Internets. Die am OKP teilnehmenden Kunstwerke konnten 100 Tage und Nächte lang weltweit auf den web-Seiten im Internet besucht werden - jeder Besucher kann seitdem online sein Urteil für die Vergabe des Publikums- Preises abgeben.
Die nachfolgenden Offenen Kunst-Preise richtete das FIBK aus und verlängerte die Besuchszeit über ein Jahr hinaus. Mit Beginn des 9. OKP 2003 wurde vom Institut die Logistik von der 1993 in Bitburg gegründeten Jean-Gebser-Akademie e.V. für die Dauer des Aufbaus des KHSR ausgeführt. Die Akademie verlagerte ihren Sitz 2005 nach Leipzig und Bad Schmiedeberg, denn in Sachsen und Sachsen-Anhalt bestanden optimale Möglichkeiten zu expandieren und mit weiteren Organisationen zusammen zu arbeiten.  Der 10. OKP dauerte erstmals 14 Monate bis zum 31.12.2005 und wurde in Leipzig ausgerichtet. Für den 11. OKP, der 2006/2007 im Internet statt fand, wurde die Preisvergabe auf Schloss Altranstädt bei Leipzig vorgenommen und der 12. OKP endete am 31.12.2009. Die Preisvergabe im Juni 2010 war zugleich die Premiere für den KHSR mit Künstlern aus Europa und Besuchern der Region. Im Folgejahr haben die Mitglieder der JGA im Wechsel dazu in der List-Haus-Galerie am 20.5.2011 in Leipzig die Preisverleihung des 13. OKP letztmalig ausgerichtet.

Die Feiern zum 25-jährigen Bestehen des Offenen Kunst-Preises werden am 19.5.2013 im KHSR zeitgleich mit der Preisvergabe für den 14. OKP stattfinden und auf den 15. OKP, der am 1.5.2013 beginnt hinweisen.
 
Entsprechend der Intention des Offenen Kunstpreises waren und sind auch heute Künstler und Künstlerinnen aller Nationalitäten teilnahmeberechtigt, sie können sowohl haupt- als auch nebenberuflich künstlerisch tätig sein. Es gab und gibt (innerhalb gesetzlich geregelter Maßstäbe) keine Beschränkung hinsichtlich der Themenabhandlung, so dass das Gesamtspektrum von altmeisterlicher Auffassung bis zur gegenstandslosen Malerei oder bildhauerischer Darstellung sowie Objektkunst reicht. Im "Handbuch der Kulturpreise 1986-94", erstellt im Auftrag der Kulturabteilung des Bundesinnenministeriums, ist der OKP als internationaler Kunstpreis verzeichnet. Ziel seiner Veranstalter ist die Schaffung eines lebhaften Austausches der verschiedensten zeitgenössischen Entwicklungen und Leistungen in der bildenden Kunst.